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40 Jahre OTA!


Unser Ausbildungszentrum ist ein besonderes Familienunternehmen mit einer langen Geschichte. Die OTA hat sich immer durch ihre Anpassungsfähigkeit an die sich verändernden Bedürfnisse des Marktes und ihrer Auftraggeber hervorgetan. Dieser Standort im Herzen von Lichtenberg ist unser Zuhause. Hier möchten wir auch in den kommenden 40 Jahren weiterhin für den Bezirk und die Stadt unseren Beitrag leisten.


Viele, die nicht aus unserer Branche stammen, fragen oft nach dem, was wir hier genau tun. Hierzu möchte ich unseren Ansatz und unser Verständnis von Inklusion näher erläutern.


Unsere Zielgruppe ist besonders: Wir bilden, stark vereinfacht gesagt, benachteiligte Jugendliche aus. Die Gründe für diese Benachteiligung können vielfältig sein: von Behinderungen über Lernschwierigkeiten bis hin zu problematischen sozialen Umständen oder psychischen Einschränkungen. Für unsere Jugendlichen ist es oft nicht einfach, eine reguläre Ausbildung zu absolvieren. Genau hier setzt unsere Arbeit an. Mit unserem Team aus Sozialpädagogen, Psychologen, Lehrern, Lerntherapeuten und Ausbildern unterstützen wir jeden Einzelnen individuell. Ganz nach dem Leitsatz unseres Gründers Erman Tanyildiz: "So normal wie möglich – so speziell wie nötig."


Wir sind nicht von wirtschaftlichen Zielen getrieben. Das bedeutet, wir können uns voll und ganz auf die Inhalte der Ausbildungsrahmenlehrpläne konzentrieren, ohne Inhalte zu vernachlässigen. Das ist im Kern unsere Aufgabe und unser Unternehmen.

Wenn die Jugendlichen nach einer Berufsvorbereitung oder anderen Zuweisungen bei uns angekommen sind, und wir sie fit für die Arbeitswelt gemacht haben, wird unsere Ausbildung durch Praxisphasen in Betrieben ergänzt. Hier lernen sie, begleitet von unseren Sozialpädagogen, den Druck des Arbeitstalltages, und die Anforderungen eines echten Betriebes kennen.


Dieser Lernprozess erstreckt sich über die gesamte Ausbildungsdauer von 3 bis 3,5 Jahren. Es gibt Menschen, die mehr Zeit und Aufmerksamkeit benötigen, und genau diese geben wir unseren Teilnehmern. Am Ende treten unsere Jugendlichen gemeinsam mit allen anderen Auszubildenden dieser Stadt zur Gesellenprüfung an. Hier gelten die Standards der Kammern – die Prüfungsinhalte sind für alle dieselben, und alle sitzen im gleichen Boot. So funktioniert Inklusion!

An dieser Stelle möchte ich aus einem Mitarbeiterbrief meines Vaters von 1991 zitieren, welcher den OTA-Geist widerspiegelt, den wir bis heute pflegen:


Es ist wichtiger, die richtigen Dinge zu tun als Dinge nur richtig zu tun. Bei OTA leben wir in einer Welt ständigen Wandels. Es geht nicht um starre Regeln, sondern darum, stets zu hinterfragen, was richtig und wichtig ist. Flexibilität hat uns immer geprägt. Nehmen Sie sich Zeit für die Menschen und stärken Sie den Teamgeist. Respekt und Fürsorge gegenüber Ihren Kollegen sollten immer an erster Stelle stehen. Es gibt keine strikte OTA-Norm, denn wir sind durch Individualisten groß geworden. Das ist der OTA-Geist." – ERMAN TANYILDIZ


Mit den Worten meines Vaters und dem OTA Geist im Sinn, möchte ich auch kurz persönlich werden. Wir, meine Mutter, mein Bruder und ich, sind unglaublich stolz auf unser Unternehmen und das, was wir hier leisten. Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns über die Jahre unterstützt haben. Über 100 Kolleginnen und Kollegen arbeiten hier gemeinsam an einem Ziel: Jugendliche in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies ist ein unschätzbarer Beitrag für die Gesellschaft und erfordert die feste Überzeugung, etwas sinnvolles und nachhaltiges zu tun. Danke, dass Sie uns über all die Jahre begleitet haben und dazu beitragen, unser Ausbildungszentrum zu etwas Besonderem zu machen. - Florian Tanyildiz M.A. (Geschäftsleitung)





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